Syrische Flüchtlinge berichten über ihre Heimat und Flucht vor dem Krieg

Mohammad und Ahmed haben einen langen Weg hinter sich.

In ihrer Heimat Syrien ging es der Familie bis zum Ausbruch des Krieges gut. Sozial waren sie gut abgesichert durch die Geschäfte des Vaters, sie genossen eine gute Schulausbildung und studierten im Anschluss. Sie hatten viele Freunde und fühlten sich wohl in ihrem Land.

Dann kam der Krieg. Sie selbst und Familienangehörige wurden ins Gefängnis gesperrt, zum Teil auch gefoltert.

Nach Zahlung einer großen Geldsumme wurden sie entlassen und beschlossen in der Türkei Schutz zu suchen.

Ihre Flucht führte sie weiter über den Balkan und Österreich nach Deutschland.

Als Flüchtlinge aus einem Kriegsgebiet wurden sie in Deutschland anerkannt und haben so die Möglichkeit einer Arbeit nachzugehen. Ahmed arbeitet in einer Berliner Bank und Mohammad unterstützt und berät Flüchtlinge in Berlin.

Einen Tag lang berichteten die Beiden über ihr Schicksal und am zweiten Tag wurden gemeinsam mit den Schülern der Schule arabische Spezialitäten zubereitet. Dabei mussten Ahmed und Mohammad immer wieder aus ihrer Heimat, von den Freunden und der Familie berichten, da unsere Schüler sehr interessiert an der Geschichte der beiden jungen Männer waren. Herr Stück der den Kontakt zu Beiden hält, wird auch in Zukunft eng mit Ahmed und Mohammad zusammenarbeiten. Wir wünschen den Beiden und ihrer Familie alles Gute.